Auch 2025 rief wieder die Wildnis Norwegens. Und so machten wir uns im August auf Richtung Norwegen. Diesmal nahmen wir die Fähre von Hirthals nach Kristiansand. Eine ruhige Überfahrt mit gutem erschwinglichen Service. In Kristiansand besuchten wir zunächst die deutsche Küstenbatterie aus dem zweiten Weltkrieg (Bilder 1-2). Nächstes Etappenziel war dann Rjukan am Tinnsjø-See. Die ganze Region wird dominiert von der Wasserkraft und ist Unesco-Weltkulturerbe. Die Güterzüge wurden per Eisenbahnfähre mit dem restlichen norwegischen Netz verbunden. Ziel der Museumsbahn ist die Wiederinbetriebnahme der kompletten Strecke inklusive Eisenbahnfähre. Derzeit ist nur ein kleiner Abschnitt ohne Fähre in Betrieb (Bilder 3-4). Sehr eindrucksvoll ist auch die Unterfahrung eines Wasserkraftwerkes (Bild 5). Die Flamsbahn ist ein Glanzstück norwegischer Ingenieurskunst. EL 17 2230 wartet als Ersatzlok auf neue Aufgaben in Flam (Bild 6). Während sich im Normalbetrieb EL 18-Loks die Gleisserpentinen und Kehrtunnel hoch zur Bergensbahn schrauben (Bild 7). Diese führt dann durch die malerische Hardangervidda, wo wir bei Finse sogar einen mit Traxx3 bespannten Containerzug von Cargonet erwischen. Dieser verkehrt nach unserer Info Donnerstags zwischen 12 und 16 Uhr (Bilder 8 bis 14). Nach Reparatur der Flutschäden ist auch die Bahn durchs Dovrefjell wieder befahrbar (Bilder 15 und 16). Bis Trondheim fahren auch Triebwagen der Baureihe Bm, hier vor Dombas (Bild 17). Im Raumatal dagegen waren erneut Flutschäden aufgetreten, sodass der Goldentrain mit ehemaligen DB-IC waren und EMD/NOHAB-Dieselloks der Baureihe MZ leider eine Zwangspause mit Einschluss in Andalsnes einlegten (Bilder 18 und 19). Auch auf dem Rückweg nach Süden dominierten die BM-Triebwagen bei Dombas (Bilder 20 und 21). Bei Hamar überquert ein Stadler-tiebwagen den Seedamm (Bild 22). Unseren letzten Abend in Norwegen verbringen wir in Fredrikstad (Bilder 23 und 24). Bevor die Tour ein Ende in Göteborg findet, wo mit Greenlandrail und Greencargo gleich zwei Unternehmen MaK T44-Dieselloks und ASEA RC-Elektroloks (RC4) abgestellt haben (Bilder 25 bis 30).