Bahnkultur zwischen Triest, Koper und Görz

Ende November 2025 war Bahnblitze an der Adria unterwegs. Zunächst besuchten wir Triest. Dort trieft man am Museum sogar noch eine der elektrischen Doppelloks an, die auch lange Zeit in Jugosawien fuhren. Anschließend ging es ins slovenische Koper, wo auch die alte Koperrampe besucht wurde, die im Laufe des Jahres 2026 wahrscheinlich stillgelegt werden wird und gegen eine Neubaustrecke ersetzt wird. Es folgte ein Ausflug ins zweigeteilte Görz, welches im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas war und die Überwindung seiner Teilung feierte. Heute sieht man noch Teile der Grenzanlagen und des Grenzzauns. Im slovenischen Teil Nova Gorica waren auch ein italienischer Batteriezug von Hitachi sowie Teile des Autozuges durch den Bohinj-Tunnel, welcher mit einem jugoslawischen Lizenzbau einer amerikanischen GM-Diesellok bespannt wird.

Rheintal, Brohl und Linz im Oktober 2025

Am 05.10.2025 war Bahnblitze im Mittelrheintal unterwegs. Zunächst waren wir im Bopparder Hamm, anschließend besuchten wir den Rangierbereich der Brohltalbahn mit Mehrschienengleis, da hier Schmalspur und Normalspur aufeinandertreffen. Anschließend ging es noch nach Linz, wo ein Uerdinger Schienenbus unterwegswar. Wir trafen außerdem den Beiwagen 815 für Akkutriebwagen der DB-Baureihe 515 an.

Herne Rottbruch ein Lostplace mit Bahnverkehr

Am 05.03.2026 waren wir gegen späten Nachmittag am stillgelegten Haltepunkt Herne Rottbruch. Normalerweise sieht man auf der Brücke kaum Zugverkehr. Heute beehrte uns eine Siemens Vectron Dualmode (Baureihe 248) von Captrain. Ursprünglich war das Bild stark überbelichtet. Um so erstaunlicher ist das mit Google Gemini gerettete Ergebnis.

Ski-Sonderzüge nach Willingen mit 218 137 im Citybahn-Lack

Am 31.01.2026 fuhr 218 137 im Auftrag von MSM mit einem Ski-Sonderzug zum Ski-Sprung-Weltcup nach Willingen. Am Zug waren neben einem ehemaligen Wagen von Connex auch mehrere Wagen im Interregio-Lack, sodass dieser ein stimmiges Bild abgab. Die Deutsche Bahn hatte außerdem Pendelverkehr zwischen Brilon Wald und Willingen mit Baureihe 245 und Doppelstockwagen eingerichtet. Ein Highlight war eine Sprengung im gesperrten Teil des Tunnels, während wir auf dem Tunnel auf die Rückfahrt warteten. Auf dem Rückweg wurde in Bestwig noch Güterverkehr mit G1206 sowie der Schneeflug mit einer weiteren unerkannt gebliebenen 218 von Infrago gesichtet.

Australien 2025 – Eine Reise zwischen Queensland und Victoria

Im Mai 2025 war es soweit. Nach langer Planung wurde eine Australienreise Wirklichkeit. Die Anreise erfolgte dank amerikanischer Kreditkartenpunkte extrem günstig und schnell über China und Sydney, wo es nach einem kurzen Stopp weiter nach Airlie Beach im Bundesstaat Queensland weiterging. Unser erstes Bild entstand dann auch relativ unspektakulär an der Zuckerraffinerie in Proserpine (Bild 1). Rechts hinter dem Zaun verbirgt sich eine Walkers B-B DH, die ursprünglich mal Queensland Rail gehörte.

Nach ein paar Tagen in Airlie Beach und den Whitsunday Islands erfolgte die Weiterreise nach Bundaberg mit dem „Spirit of Queensland“ (Bild 2 und 3). Dieser Zug hat in der gehobeneren Platzkategorie Liegesessel im Großraumwagen, die sich zu einem vollständigen Federkernbett mit Schallschutz ausklappen lassen. Selten war das Reisen so komfortabel wie in diesem Zug. Zum Abendbrot wurde Rindergulasch mit Kartoffelstampf in einer für ein Zugbistrogericht eindrucksvollen Qualität gereicht. Da der Zug bis Cairns fährt und die Strecke ab Rockhampton nicht elektrifiziert fährt, ist der Zug ein relativ leiser Dieseltriebwagen. Am Folgetag fährt der Tagzug mit einem entsprechenden Elektrotriebwagen bis nach Rockhamptom, in einem kurzen Abschnitt in Bundaberg und Rockhampton als Street-Running-Train (Bild 4). Die infrastrukturbedingte Höchstgeschwindigkeit des Zuges liegt bei 160 km/h. Der Rekord allerdings bei 210 km/h. Am Abend kommt der Gegenzug nach Cairns (Bild 5), dementsprechend mit Dieseltraktion. Beide Zugtypen wurden von EDi-Rail/Downer in Maryborough gebaut. Der Elektrotriebwagen nach Süden folgt etwas später, hier in der Dunkelheit auf den Straßenbahn (Bild 6). Am Folgetag ist der Spirit of the Outback auf dem Weg nach Longreach im Outback des westlichen Queensland in Bundaberg zum Halten gekommen (Bild 7). Bei diesem Zug handelt es sich um ältere Nachtzugwagen von Queensland Rail, die von einer Diesellok der Baureihe 2900 gezogen werden. Die Baureihe 2900 entstand durch Progressrail durchgeführte Umbauten aus der Baureihe 2400 von Clyde/EMD. Ursprüngliches Lizenzmodell war die EMD GL22C.

Am Folgetag ging es mit einer SAAB 340B Turbopropmaschine von Bundaberg weiter nach Brisbane und nach einem kurzen Zwischenstop weiter nach New-South-Wales, um es genau zu nehmen nach Sydney. Bild 8 ist am Flughafen Brisbane entstanden und zeigt einen Nahverkehrszug. Im Hintergrund steht unsere Maschine auf dem Rollfeld. Die Ähnlichlkeit des NGR700 von Queensland Rail mit unserem Talent 1 ist nicht zufällig. An beiden Zügen war die Firma Bombardier bei der Entwicklung beteiligt.

Statt in Sydney zu bleiben, geht es allerdings weiter nach Newcastle. An den dortigen Kohlenminen herrscht reger Güterzugbetrieb. Es dominieren hier die Bahngesellschaften Pacific National, Aurizon und Qube. Kurz vor Ankunft verrät der Blick aus dem Heck des Dieseltriebwagens, dass die Strecke gleich wegen Überflutung zweitweilig gesperrt wird. Hinter dem Zug sind im Wasser nicht einmal mehr die Schienen zu sehen. Den Anfang macht Pacific National mit einem beladenen Kohlezug in Thornton am Abzweig zur Four-Mile-Creek-Mine. Die dieselelektrische Lok ist eine GE C44aci von 2008, welche im strömenden Regen sich den Weg nach Newcastle bahnt.(Bild 9). Aurizon 5033 als Schiebelok kam unmittelbar am Bahnhof Thornton unter Regenbogen ziemlich Brutal zum stehen. Bei der Lok handelt es sich um eine dieselelektrische Lok der Baureihe 5020, welche durch UGL Rail in Lizenz auf Basis der General Electric C44acHi gebaut wurde (Bild 10). Ein Dieseltriebwagen des Typs ABB Xplorer schafft es noch durch die Fluten (Bild11). Kurz darauf kommt für eine Stunde der Verkehr komplett zum erliegen, bis das Wasser abgelaufen ist und die Strecke auf Schäden inspiziert wurde. Aurizon 5008, Lizenzbau der Vorgängerbaureihe General Electric C40aci kommt kurz hinter Thornton zum Stehen und macht den Rückstau perfekt (Bild 12). Dank Regenbogens macht der Zug eine wunderbare Figur mit Wagen bis an den Horizont, am Ende hängt eine recht neue Lok der Baureihe 5600, ebenfalls ein Lizenzbau auf Basis der General Electric C44acHi (Bild 13). Nun macht Qube mit Lok 1101 und unerkannt gebliebener Schwester im Bahnhof das Chaos perfekt und hält am Bahnsteig. Bei den Loks handelt es sich um EMD E-3000E3B, welche in den USA gebaut wurden (Bild 14). Bis zur Freigabe ging nun nichts mehr. Und dann kam schon der Dieseltriebwagen zurück nach Newcastle.

Zurück in Sydney darf natürlich das berühmt Fotomotiv unter der Auffahrt der Habour-Bridge nicht fehlen. Hier mit einem vom chinesisch-australischen Konsortium Downer/CRRC gebauten Elektrotriebwagen Typ B-Set (Bild 15). Weiter geht zum Aussichtspunkt Intermodal Logistics Lookout am Güterbahnhof Sydney Strathfield. Und auch diesmal ist Glück mit dabei. Denn die einzige in NSW noch vorhandene Elektrolokbaureihe 86 ist mit ihrer Vertreterin 8649 in einer historischen roten Farbe anwesend. Sie befindet sich normalerweise im Museumszugbetrieb, wird aber auch an Unternehmen verliehen, um Kosten zu decken. Die Loks wurden von Comeng in Australien in Kooperation mit Mitsubishi gebaut. Rechts im Bild befindet sich außerdem eine von Specialized Bulk Rail geleaste CSR SDA1. Zu diesem Loktyp später mehr (Bild 16). Es folgt eine Doppeltraktion von Qube mit Containerzug. Führend ist die QE010, dabei handelt es sich um eine Lizenzbau der EMD GT46C. Plötzlich rauscht etwas Bekanntes aus Europa durch das Bild. Eine DSB MZ, ein schwedischer Lizenzbau der EMD JT26C, gebaut 1967 bis 1978 von NOHAB, welcher von der dänischen Staatsbahn ausgemustert und nach Australien verkauft wurde. Jahrelang standen die Loks in Australien bei Qube in Newcastle auf dem Abstellgleis und wurden 2025 reaktiviert (Bild 17). Ein letzter Blick geht vom Aussichtspunkt über den Güterbahnhof (Bild 18). Am Abreisetag geht es auf das Dach einer Tankstelle in der Nähe der Sydney Central Station. Vielen Dank an den Tankstellenbesitzer. Es folgt der Nachtzug nach Brisbane mit einem Schnelltriebwagen der Baureihe XPT von NSW Trainlink. Diese von ABB und Comeng in Lizenz gebauten Dieseltriebwagen entsprechen der britischen Baureihe HST, die dort durch das staatseigene Unternehmen Crewe gebaut wurden, allerdings verkehren sie in Australien mit Schlafwagen.  Leider sind diese Nachtzüge bald Geschichte.  Man hat jedoch politisch durchblicken lassen, die Schlafwagen evtl. doch zu retten zu wollen. Diese passen jedoch nicht ins neue Konzept. (Bild 19).

Nach einem kurzen Flug und einer ewig langen Busfahrt finden wir uns nun in Melbourne am Bahnhof Southern Cross wieder. Das Bild wird hier vor allem von den von Bombardier entwickelten und später von Alstom übernommenen Dieseltriebwagen des Typs VLoCity160 für den staatlichen Verkehrsbetreiber V/Line dominiert. Die dreiteiligen Triebwagen sind von der zeitlichen Abfolge das Nachfolgeprodukt der deutschen, zweiteiligen DB-Baureihe 612. Beide werden von Dieselmotoren der Baureihe Cummins QSK19 angetrieben, wobei der australische Triebwagen 3 davon hat und eine entsprechende Beschleunigung bei maximalem Radau, der dem Deutschen in nichts nachsteht. Rechts befindet sich das Mehrschienengleis im Bild, den es treffen hier Normal- und Breitspur aufeinander. (Bild 20). Leider haben auch die Australier ein Problem mit Idioten, die Gegenstände auf die Gleise werfen, weshalb die Brücke am Southern Cross entsprechend gesichert ist. Durch ein kleines Loch bekommt man dennoch einen Blick auf die Dieselloks für die Verstärkerzüge und zum Verleih an Güterzugbetreiber. Unter den Loks befindet sich die historische Lok der B-Class, eine EMD ML2, welche in Lizenz von Clyde gebaut wurde. Sie hat zwei Führerstände und basiert wie die schwedische Variante NOHAB AA16 auf der amerikanischen Ur-Baureihe EMD FP7 (Bild 21). am Southern Cross direkt unter den Wolkenkratzer von Melbourne herrscht auch zu später Stunde sehr reger Betrieb (Bild 22).

Am nächsten Tag geht’s an das Vidadukt in Downtown am Yarra River. Eine Elektrotriebwagen des Typs Siemens Nexas von Metro Trains Melbourne überfährt das Viadukt. Die Infrastruktur der Metro Melbourne wird durch eine staatliche Gesellschaft betrieben und ist mit Oberleitung und in Spurweite und in Breitspur ausgeführt. Die Betreibergesellschaft dagegen ist ein Konsortium aus MTR Corporation (60%) aus HongKong, John Holland Group (20%) und UGL Rail (20%). Die Verträge werden regelmäßig neu ausgeschrieben. Von Linienlänge, Prinzip und Stationsabstand entspricht sie eher einer S-Bahn (Bild 23). Noch fahren auch die alten Anfang der 80er-Jahre gebauten Comeng-Triebwagen, wie hier unter dem Highway-Viadukt in der Nähe des Güterbahnhofs North Melbourne (Bild 24). Es folgt ein weiterer Siemens-Triebwagen (Bild 25). Im Güterbahnhof selbst rangiert Pacific National 8108. Gebaut wurde sie 1982–1985 in Lizenz von Clyde für die ehemalige Staatsbahn von New South Wales und entspricht wie die DSB MZ dem Typ EMD JT26C Weitere Vertreter mit anderem Lokkasten findet man in Europa als Class 59 in Großbritannien und zeitweilig auch Deutschland (Bild 26). Die Aurizon Lok 6059 wurde von UCL in Lizenz auf Basis der GE C44ACi gebaut (Bild27). Pacific National ist mit 8122 im Güternahverkehr vor der Kulisse von Melbourne Downtown unterwegs (Bild 28).

Auch in der Stadt Melbourne gibt es einiges zu entdecken. Melbourne hat eine wunderschöne Straßenbahn. Hier passiert ein B-Class-Triebwagen die St. Pauls Kathedrale am Bahnhof Flinder Street, dem ehemaligen Hauptbahnhof von Melbourne. Die Straßenbahnwagen wurden 1984 bis 1994 von Comeng in Kooperation mit ABB gebaut und sind DUEWAG-Lizenzbauten, was die Ähnlichkeit zu europäischen Produkten erklärt (Bild 29). Es folgt ein W-Class-Triebwagen, welcher von 1923 bis 1956 von Holden im Preston Workshop gebaut wurde. Derzeit sind noch 11 Fahrzeuge im Regelbetrieb, welche vom Denkmalschutz des Staates Victoria als essentiell historisch bedeutsam und deshalb erhaltenswert eingestuft werden (Bild 30).

An der Überführung über die Gleise des Bahnhofs Flinders Street verlässt die neuste Baureihe von Metro Trains Melbourne gerade den Bahnhof. Die Baureihe HCMT wurde von Downer in Kooperation mit dem chinesischen Konzern CRRC in Maryborough in Australien gebaut, wobei Design und etliche Teile aus China stammen. Der Nachfolger wird im übrigen wie der Vorgänger auch von Alstom stammen (Bild 31). Dies ist ein gutes Stichwort. Denn von hinten schleicht sich der Vorgänger, ein Alstom Xtrapolis heran. Im Hintergrund sieht man Stadion und die Ausläufer der Formel-1-Strecke im Albert-Park (Bild 32). Ein weiterer Xtrapolis-Triebwagen ist im Bahnhof Belgrave angekommen. Von hier startet der Dampfzug Puffing Billy (Bilder 33 und 34). Wir wechseln an den Bahnübergang am Workshop Newport. Eine zwischen 2012 und 2022 in China gebaute Diesellok des Typs CSR Ziyang SDA1 (heute CRRC) fährt als Lokzug für SCT Logistics unter der Marke SBR Richtung Newport. Die Motoren der Lok stammen von MTU aus Friedrichshafen (Bild 35).

Erneut wird die Location gewechselt. Diesmal geht es an die Station Kensington. Montags wird hier in den frühen Abendstunden häufig der Breitspur-Anschluss der Getreidemühle von Southern Shorthaul Railroad bedient. Zum Einsatz kommen von V/Line geliehen Baureihe N des Typs EMD JT22, welche von Clyde 1985 bis 1987 in Lizenz gebaut wurden und eigentlich für die Long-Distance-Verstärkerzüge ins Umland von Melbourne vorgesehen werden, aber weitestgehend durch die Bombardiertriebwagen abgelöst wurden. Ein weiterer Vorteil des Bahnhofs Kensington ist außerdem, dass er von den Sprinter-Dieseltriebwagen durchfahren wird, welche zwischen 1993 und 1995 von Goninan in Broadmeadow gebaut wurden (Bilder 36 bis 39).

Das Ende der Reise naht und somit stammt das letzte Foto aus der Nähe des Flughafen Avalon am Bahnhof Little River. Ein würdiger Abschied im letzten Licht der untergehenden Sonne bereitet ein V/Line Triebwagen des Typs VLoCity160(Bild 40).

Eisenbahnraritäten in Minden und Porta Westfalica

Am Tag der Deutschen Einheit 2024 fuhr ein VT12 Eierkopf als Sonderfahrt von Bad Harzburg nach Minden in Westfalen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Mindener Kreisbahn und dem Wilhelms-Denkmal in Porta Westfalica ein Besuch abgestattet. Beim warten auf den VT12/61/Eierkopf in Minden gab es mit einer Last-Mile-Diesel-Rangierfahrt von Locon und dem niederländischen Eurocity einige Besonderheiten zu fotografieren. Für den EC stand bei Systemtechnik nebenan bereits die Ablösung in Form eines Alstom Coradia Stream zum Test bereit. In Porta Westfalica kamen noch ein Güterzug der polnischen PKP sowie ein Bauzug mit einem Infraleuna Diesel-Vectron vorbei.

Hafenbahn Frankfurt am Main, Infraserv und Mainz

Am 22.09.2024 gab es Sonderfahrten auf der Hafenbahn Frankfurt, die sich zum Teil an der Skyline, zum Teil aber auch durch den Straßenverkehr zieht (Bild 1-3). Anschließend erfolgte noch ein Abstecher zu Infraserv im Industriepark Höchst (Bild 4) sowie nach Mainz.

Spanien: Schienenverkehr in Andalusien und auf Teneriffa sowie Stippvisite in Marokko

Ende August bis Anfang September 2024 zog es Bahnblitze mal wieder in den Süden. Zunächst waren wir in spanischen Andalusien zu Gast. In Algeciras ist noch umfassender Dieselverkehr auf der Schiene Alltag. Ein Dieseltriebwagen der Baureihe 598 verlässt gerade den Bahnhof nach Norden. Im Bahnhof tankt gerade eine Diesellok der Baureihe 333. (Modernisiert bei Alstom) (Bild 1-2). Im Großraum Malaga waren wir mit der S-Bahn unterwegs (Bild 3). Auf dem Weg von Malaga nach Granada kommt man am Umspurbahnhof Antequera vorbei. Hier waren unter anderem ein Talgo-Hochschgewindigkeitszug der Baureihe 102, ein Siemens Eurosprinter sowie eine EMD Diesellok der Baureihe 333.0 anzutreffen. (Bild 4-5). Die Stadtbahn Granada ist neu und lässt schöne Motive u.a. mit den Hügeln der Alhambra umsetzen (Bild 6- 7) Zurück in Malaga bewegen wir uns mit der S-Bahn (Bild 8). Im Hauptbahnhof treffen mehrere Unternehmen im Hochgeschwingigkeitsverkehr aufeinander: Die staatlichen Gesellschaften RENFE und Avlo mit der Baureihe 102 und Iryo mit einem Bombardier/Hitachi Zefiro (Bild 9 – 10). Die S-Bahn fährt auch ins Umland (Bild 11). Auf Teneriffa ist mittlerweile die Straßenbahn in Betrieb (Bild 12-14). Außerdem wurde noch ein kleiner Ausflug nach Tanger in Marokko gemacht, hier mit einem staatlichen Nahverkehrzug mit Alstom Prima II (Bild 15-16)

Exotische Besucher im Stahlwerkverkehr Duisburg

Derzeit herrscht Lokmangel bei ThyssenKrupp. Daher sind verstärkt Fremdlokomotiven anzutreffen. Bei ThyssenKrupp in Bruckhausen sind V90er der Railsystems RP in historischen Farben im Einsatz während die Anschlussbedienung bei den Hüttenwerken Krupp-Mannesmann von der RBH unterstützt wird.