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Kokerei Hansa



Die Kokerei Hansa wurde 1927 als Kokereistandort für Dortmund errichtet. Die ersten beiden Ofenbatterien hatten 65 Öfen. Der Koks wurde für die Stahlproduktion in Dortmund benötigt. Eine Gasleitung machte den gasaustausch zwischen der Kokerei und den Hochöfen möglich. So feuerte man in den Hochöfen unter anderem mit Kokereigas zusätzlich zum Koks. Im gegenzug nutzte die Kokerei Hansa Gichtgas als Unterfeuerungsgas. Zwei weitere Batterien kamen ab 1940 hinzu. Die Kohle wurde unter anderem von der Zeche Hansa in der Nachbarschaft per Förderband und weiteren Zechen im Umkreis wie Radbod bezogen. 1992 wurde die Anlage stillgelegt, da die neue, ebenfalls inzwischen stillgelegte Kokerei Kaiserstuhl III eröffnet wurde. Gegenwärtig wird die Anlage auf den zustand von 1928 zurückgebaut.Der Gleisanschluss soll für Museumsbahnen genutzt werden, eine defekte Brücke verhindert das zur Zeit. Weiterhin erhalten ist die hemalige Lokwerkstatt der RAG die noch bis 2001 genutzt wurde. in ihr befindet sich heute das Nahverkehrsmuseum Mooskamp, das historische Straßenbahnen mit Generatorwagen auf den verbleibenen Gleisen der Kokerei betreibt.