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Bahnhof Dortmund-Süd



Der Dortmunder Südbahnhof entstand aus dem 1874 eröffneten Rheinischen Bahnhof Dortmund der Rheinischen Eisebahn-Gesellschaft sowie dem Westfälischen Bahnhof Dortmund der Königlich-Westfälischen-Eisenbahnhgesellschaftt von 1876. Beide Strecken konnten nicht in die bestehenden Bahnhöfe der Köln-Mindener-Eisenbahn sowie der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn eingebunden werden (heute Dortmund Hbf). Zunächst existierten am Südbahnhof zwei Bahnhöfe nebeneinander. 1889 wurden die Bahnhen verstaatlicht. 1926 wurden die heutigen Bahnhofsanlagen gebaut und zusammengelegt. 1939-1945 wurden viele Juden vom Südbahnhof aus deportiert. 1945 wurden die Anlagen weitgehend zerstört und nur teilweise wieder aufgebaut (Wasserturm von 1926, BW). Die Verbindungskurve zum Südbahnhof wurde bereits 1957 stillgelegt. 1963 wurde der Bahnhof Dortmund Süd aus dem Kursbuch gestrichen. Im laufe der 60er Jahre wurde überlegt den Bahnhof für die S-Bahn S4 zu reaktivieren. Doch stattdessen entschied man sich für den Bau eine Haltepunktes an der Stadtbahnhaltestelle Stadthaus. Unter der Anlage existiert auch noch ein Bunker, der bei den Luftangriffen von 1945 ebenfalls beschädigt wurde. Mittlerweile wurden alle Bahnhofsteile bis auf den Wasserturm und reste der Bahnsteige abgetragen.