bahnblitze



Umfrage: Wer ist dafür, diese Regeln zum Ehrenkodex von bahnblitze zu machen?
Ja ich bin dafür, schließlich geht es auch um Sicherheit. Einfache Regeln können den guten Ruf des Forum fördern.
 
1 33,3%
Nein, ich möchte damit nichts zu tun haben, da es jedem selbst überlassen bleiben soll, ob er oder sie Regeln überschreitet.
 
1 33,3%
Ich weiß nicht was ich davon halten soll.
 
1 33,3%
Abgegebene Stimmen: 3

#1 02.08.2013, 21:35
Jan Abwesend
Administrator
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 344


Betreff: Fototipps und Umfrage: Was darf ich an Bahnanlagen tun? Was ist verboten?
http://www.eisenbahn-europa.de/...ng_01.html

Sehr gut zusammengefasste Webseite wie ich finde. Da mir auch schon mal eine hohe Geldstrafe am Dortmunder Hbf (mitten in der Nacht, nur zwei gelangweilte Bundespolizisten vor Ort) wegen einem Stativ angedroht wurde, denke ich, dass dieser Artikel vielleicht ganz angenehm ist. Da immer mehr Leute beim fotografieren über die Stränge schlagen, wurde auch schon mal überlegt, das Fotografieren an deutschen Bahnanlagen ganz zu verbieten. Ich finde das sollte nicht in unserem Interesse liegen, daher würde ich es vorschlagen, diese einfachen Grundsätze zur allgemeinen Grundregel im Forum zu machen und uns damit von anderen Foren abzugrenzen:

Zitat:
Foto- und Filmaufnahmen für private Zwecke sind in allen "dem allgemeinen Verkehrgebrauch"     dienenden Anlagen (allgemeinen öffentlich frei zugänglichen Bereichen) ohne Genehmigung/Legitimation gestattet. Die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer darf durch die Aufnahmen nicht gefährdet werden. Der Einsatz von Scheinwerfern, Blitzanlagen und Stativen ist nicht erlaubt. Aufnahmen von Hobbyfotografen für private Zwecke sind auch dann ohne besondere Genehmigung/Legitimation gestattet, wenn diese Fotos (nicht berufsmäßig) Eisenbahnfach- und Hobbyzeitschriften gegen das von den Verlagen üblicherweise gezahlte Honorar zur Veröffentlichung in diesen Magazinen (nicht zu Werbezwecken) zur Verfügung gestellt werden. Diese Regelung gilt auch für Foto- und Videoaufnahmen von Hobbyfotografen und -filmern, die ihre Aufnahmen nicht kommerziell auf eigener Homepage ins Internet einstellen. Für Hobbyfoto- und Filmaufnahmen vom Führerstand der Triebfahrzeuge ist eine Mitfahrgenehmigung sowie die Betreuung durch eine maschinentechnische Aufsichtskraft erforderlich. Die diesbezügliche Organisation erfolgt durch den Unternehmensbereich Personenverkehr entsprechend Verfügbarkeit und unter Erhebung der Kosten für den Betreuer. Aufnahmen in verkehrsstarken Zeiten (Berufsverkehr, Wochenendreiseverkehr etc.) sind nicht gestattet.     Der Aufenthalt im Gleisbereich ist nicht gestattet.     Das Recht am eigenen Bild bleibt unberührt.

Jan van Dyk
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#2 03.08.2013, 06:12
Markus Abwesend
Administrator
Dabei seit: 19.06.2013
Beiträge: 147


Betreff: Re: Fototipps und Umfrage: Was darf ich an Bahnanlagen tun? Was ist verboten?
Hallo Jan,

erst mal vielen Dank für die Mühe und das Einstellen dieses Beitrages.
Ich finde es total richtig sich auf Bahnanlagen (Bahnhöfen) ordentlich
zu verhalten. Und es wäre auch eigentlich ganz richtig sich an die
Gesetze zu halten von der DB.
Aber es sollte jedem Fotograf überlassen sein was er macht. Hier
im Forum sollte jeder selbst entscheiden was er einstellt, wie und
wo er Fotos macht.
Ich denke es ist fast jeder schon ein mal von der Bundespolizei
aufgefordert worden etwas nicht bzw. ander zu tun.

Der eine muss 50€ zahlen, der nächste wird vom Bf verwiesen,
und der Filmer wird aufgefordert sein Stativ hinter die
Linie zu stellen.
Das waren jetzt nur 2 Beispiele von Bekannten und eins von mir.

Ich will daraus auch keine Diskusion machen die über Wochen geht
und der ein oder andere sich angegriffen fühlt. Es ist nur meine
Meinung: Sicherheit, Spaß und Leidenschaft am Hobby zu haben.

Lieben Gruß Markus
Markus Waldhelm
↑  ↓

#3 05.08.2013, 20:31
50 1002 Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 27.06.2013
Beiträge: 315


Betreff: Re: Fototipps und Umfrage: Was darf ich an Bahnanlagen tun? Was ist verboten?
Hallo Jan,

wer nicht mit seinem Leben oder dem Leben andere fahrlässig umgeht dem kann eigentlich beim fotografiern nichts passiern.
Es ist ein Unterschied ob man die HSB mit 30km/h oder einen Zug mit 100km/h filmt oder ablichtet.
Eine gesunde Portion Respekt und Aufmerksamkeit sollten an der Schiene immer dabei sein.

Früher wie heute ist das fotografiern auf dem der Öffentlichkeit zu gängigen Gelände gestattet.
In der DDR tat es oft ein dreckiger "Blaumann" sowie eine Eisenbahnermütze auf dem Kopf
und man konnte in sehr viele Bahnbereiche (Bw...).
Heute ist oft eine Warnweste von Vorteil. Zumindest sieht der Tf das man nicht vor seinem Zug springen will.
Mein schwäbischer Freund, der über 30Jahre Lokführer bei der DB ist, hat oft über mich gelächelt.
Bis Ende Mai als ich mit im auf dem Führerstand war.
Da gab es eine Situation da wußte keiner von uns beiden, was jetzt.
Den Zug hätte ich nicht zum stehen bekommen, meinte er. Da finde ich dein Outfit besser!
Ganz spät entdeckten wir seine Kammera auf einem niedrigen Stativ.

Mögen manche sagen ich bin nicht berechtigt eine DB-Warnweste zu tagen, aber dem Lokführer gibt sie Sicherheit.

"Heise" Sachen, ich meine nicht auf Bahstrecken spazieren..., mache ich eh am liebsten alleine aber steht dabei immer die Sicherheit an erster Stelle!

Viele Grüße Mennix
Manfred Waldhelm ( Mennix )
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 05.08.2013, 20:46 von 50 1002. ↑  ↓

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